Dr. Georgi Lozanov, Begründer des suggestopädischen Lernens, ist tot

Dr. Georgi Lozanov ist tot

Eben erreichte mich die Nachricht, dass der Begründer der Suggestopädie, Dr. Georgi Lozanov, gestorben ist. Er wird in seiner Geburtsstadt, Sofia, in Bulgarien beigesetzt werden.

Ihm verdanken die modernen Richtungen des ganzheitlichen Lernens, des Superlearnings, des Accelerated Learning ihren Erfolg und ihre Wirksamkeit.

In einer Zeit, in der Lehren hauptsächlich aus Frontalunterricht bestand, hat einen mutigen Schritt getan und einen gänzlich neuen Ansatz des Lernens ins Leben gerufen

In den 1960er  Jahren hat er auf weltweiten Reisen und durch Untersuchung immenser Gedächtnisleistung bei Menschen höchst interessante Entdeckungen gemacht:

Er fand unter anderem heraus, dass Inder, die die ellenlangen Veden (die heiligen Schriften Indiens) mühelos auswendig rezitieren konnten, dies schafften, da sie ihren Geist auf besondere Weise in Entspannung versetzen konnten. Auf diese Weise war es ihnen möglich, große  Mengen von Text  mühelos aufnehmen, speichern und wieder geben zu können. .

Lozanov war es auch, der die Rolle der Musik beim Lernen und Behalten erforschte und fruchtbar in seine  Methode, die er erst Suggestologie, dann Suggestopädie nannte, einzubauen. Es handelt sich dabei meist um Musikstücke der Barockmusik und der Klassik. So wurden seine “Lernkonzerte” geboren, die vor allem in der sehr erfolgreichen Sprachlernmethodik des Superlearning Eingang fanden.

Ich bin Dr. Lozanov zutiefst dankbar für seine Pionierarbeit auf dem Gebiet des erfolgreichen ganzheitlichen Lernens.
Mit seiner Methode, die in den letzten Jahrzehnten weiter entwickelt wurde, konnte ich viele Menschen wieder zum Lernen begeistern und ihre Einstellung dem eigenen Lernverhalten gegenüber positiv verändern.

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Was extreme Situationen wie in Japan uns lehren können – Hinweis auf Artikel aus der Zeit

Wir alle sind sicherlich erschüttert über die Ereignisse in Japan.
Ich fühle mit den Menschen dort und sende so manches Gebet.

Eben las ich einen informativen Artikel aus “Die Zeit” über die Regenerationsfähigkeit der Japaner, im Angesicht von Katastrophen (dieses Wort existiert in der japanischen Sprache nicht, weswegen einige Japaner meinen, dass sie auch anders als wir Deutschen auf ihre traumatische Situation reagieren).

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